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Expedició a múltba - Expedition in die Vergangenheit - Expedition in the past
The Memorial Place - Gedenkstätte Zámoly - Emlékhely és Kiállitás - Zámoly
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MAGYAR
Pályázatok iskoláknak és diákoknak
Túrák
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Panzerschlacht um Zámoly (von Zoltan Weimper) Einleitung Einige
der Höhepunkte der auf ungarischen Boden geführten Kämpfe im
Jahr 1945 waren die Budapester Entsatzversuche der deutschen Wehrmacht, die als
Unternehmen-„Konrad” in die Geschichte eingingen. Das Operationsgebiet der
deutschen und ungarischen Einheiten, die überwiegend aus Panzerverbänden
bestanden, erstreckte sich von Komarno (Komárom) bis zum nordöstlichen Zipfel
des Plattensees (Balaton). Der Schwerpunkt der Kämpfe in den ersten zwei
Januarwochen des Jahres 1945 befand sich auf der Linie Tatabánya- Gran
(Esztergom). Ab 18. Januar 1945 verlagerten sich die Kämpfe weiter nach Süden
zwischen Balaton (Plattensee) und Stuhlweißenburg (Székesfehérvár). Das Ziel
der deutschen Militärführung, welche die Verbindung mit den in Budapest
eingeschlossenen und Widerstand leistenden deutsch-ungarischen Einheiten
herstellen wollte, konnte nie erreicht werden. An den Nebenfronten stehende Verbände mussten ebensoviel leisten wie die auf Budapest vorrückenden Panzerspitzen. Zwischen Tatabánya und Székesfehérvár (Stuhlweißenburg) wurden die Einheiten zuerst als Flankensicherung eingesetzt. Später, als die Operation „Konrad” anlief, mussten einige Kampfgruppen die russischen Kräfte ablenken und binden. Diese auf lokale Ebene begrenzten Kämpfe dauerten vom 7.Januar 1945 bis zum Beginn der russischen „Wiener” Offensive am 16.März 1945. Während dieser heftigen Kämpfen wurden unzählige kleine Siedlungen im Komitat Fejér (Raum und Verwaltung Stuhlweißenburg) zerstört, die nach dem Krieg nie wieder aufgebaut wurden. Oft wurden diese Orte als strategisch wichtige Punkte auf den Landkarten vermerkt. Sie dienten nicht nur als Angriffsziele, sondern auch als Nachschubslager oder als vorgeschobene Igelstellung. Die Häuser, Keller und Trümmer boten auch einen gewissen Schutz für die Soldaten in der flachen, öden Landschaft. Doch am Ende der Kämpfe blieben über 3000 Soldaten auf dem Schlachtfeld von Zámoly.
Abgeschossener
Panzer im Sommer 1945 Die Kämpfe (von
7.Januar 1945 bis 16 März 1945 ) Am
7. Januar 1945 begann im Abschnitt
des I.Kav.Korps eine wichtige Operation, welche nicht nur die russischen Kräfte
an sich binden, sondern auch das bereits im Kampf befindliche IV.SS Pz.Korps
entlasten sollte. Die Korpsgruppe „Breith”, die aus den Einheiten der
III.Pz.Korps und des I.Kav. Korps bestand, führte ihren Angriff aus dem südlichen
Vértes-Gebirge nach Norden in Richtung Csákvár-Bicske. Die für den Kampf
vorbereiteten Einheiten nahmen auf folgender Linie ihre Stellungen ein: ostwärts
von Mór ostwärts von Csókakö- Söréd- 3km südwestlich von Csákberény
ostwärts von Magyaralmás- nordwestlich von Sárkeresztes ostwärts von
Iskaszentgyörgy. Auf dem linken Flügel und in der Mitte des Abschnitts des
I.Kav.Korps (zwischen Mór und Magyaralmás) nahm die 4.Kav.Brigade mit der
3.Pz.Div. Stellung. Auf dem rechten Flügel (zwischen Magyaralmás und
Iszkaszentgyörgy) nahmen die 3.und 4. Kompanien des I./1 Rgt. der 1.Pz.Div. mit
der 23.Pz.Div zusammen Aufstellung und traten in nord- und ostwärtiger Richtung
an. Auf der russischen Seite standen ebenso zwei starke Korps zur Abwehr bereit.
Das 20.Schtz. Garde- und das 7.Mech. Korps warteten in tief gegliederten
Stellungen auf den deutschen Angriff. Die 4. Kav.Brigade und die Kampfgruppe der 3.Pz.Div. näherten
sich im Laufe des Tages aus west- und südwestlicher Richtung Zámoly. Die
Pz.Gr.Reg. 126 und 128 der 23.Pz.Div. kämpften sich aus dem Raum von Magyaralmás
in ostwärtiger Richtung vor und nahmen Alsó-puszta, Borbálapuszta
und später Borbálamajor. Während das 128.Pz.Gr,Reg. Sárkeresztes
eroberte, blieb das Pz.Gr.Reg. 126 in starkem Pak-Feuer östlich Borbálamajor
stecken. [1] Am 8.Januar ging die Kampfgruppe Weymann (die aus dem Rgt. 6,
dem Pz.Gr.Rgt. 3 und der II./ Pz.Art.Rgt.75 der 3.Pz.Div. bestand und unter dem
Kommando der 23.Pz.Div. kämpfte, [2]) erneut zum Angriff vor und nahm ostwärts
von Sárkeresztes das Gehöft Gyulamajor. Die Panzergruppe überquerte
erfolgreich die Strasse Székesfehervár –Zámoly, blieb aber weiter ostwärts
der Asphaltstraße in den russischen Pak-Stellungen stecken. Die Grenadiere
waren gezwungen, sich auf das Gehöft
Gyulamajor zurückzuziehen und dort zur Abwehr überzugehen. Der KTB der
Heeresgruppe Süd verzeichnete für die Kämpfe an diesem Tag 25 vernichtete
russische Panzerfahrzeuge, 38 Pak, 60 Geschütze und mehrere Lastwagen [3]. Als
eigene Verluste wurden 16 Panzerfahrzeuge angegeben. Die
in Zámoly stehenden russische Einheiten bekamen an diesem Tag aus der Richtung
Gánt etwa 80 Sherman-Panzer als Verstärkung. Die Panzer des russischen
1.Mot.Grd. Korps stießen erst am 9.Januar aus dem Raum Zámoly Richtung Sárkeresztes
vor, und so nahm die 2. Panzerschlacht bei Stuhlweißenburg ihren Lauf.
Gleichzeitig versuchte die Kampfgruppe Weymann, aus Gyulamajor in ostwärtiger
Richtung vorzustoßen. Die Kampfgr. erreichte
die Siedlung Máriamajor, wo ihr die Einschließung drohte. Die Sowjets
griffen halbkreisförmig von Osten her an.[4] Auf
der Linie Borbálamajor-Borbálapuszta-Gyulamajor kämpfende Grenadiere der
23.Pz.Div. mussten dem russischen Druck weichen. Um die aufgerissene HKL wieder
zu schließen und mit der Kampfgruppe Weymann Verbindung herzustellen, griff die
Panzergruppe Schulz mit 2 Kompanien des Pz.Gr.Rgt.128 am Nachmittag aus dem Raum
Borbálapuszta in süd- südostwärtiger Richtung bei Höhe 186 die vorrückenden
russischen Truppen an. Ein Teil der
Kampfgruppe Weymann, der sich in Gyulamajor befand, konnte die anrollenden
Panzer aus der Flanke angreifen. Dabei wurden 57 Shermanpanzer vernichtet.[5] Am
Abend wurde die Kampfgruppe Weymann wieder unter die Führung der 3.Pz.Div.
gestellt. Die Herauslösung aus diesem Abschnitt konnte wegen den anhaltenden Kämpfen
erst am 10.Januar 1945 erfolgen. Sogar an diesem Tag griffen 25 russische Panzer
mit Infanterie in Regimentsstärke die sich 3km westlich von Pátka
verteidigende Kampfgruppe an. Am
11.Januar nahm die 4.Kav.Brig. mit Teilen
der 1.Pz.Div. die Ortschaft Zámoly, aber die Pz.A.A. der 23.Pz.Div., welche die
Kampfgruppe ablöste, musste ihre vorgeschobene Stellung in Gyulamajor aufgeben. Am
12. Januar ging die 23. Pz.Div. erneut zum Angriff über. Diesmal griff die
gepanzerte Gruppe Rebentisch (3.und 4. Kompanie der 23.Pz.A.A. mit 15 Panzern
und 25 Pionieren des 51.Pz.Pi.Bat.) Gyulamajor an und stieß bis Máriamajor
vor.[6] Die Verteidigung beider Ortschaften war nicht notwendig, da der Auftrag
der gepanzerten Gruppe ausschließlich die Bindung größerer russischer Verbände
war. Am Abend haben die Aufklärer und die Pioniere in Raum von Borbálapuszta
Stellung bezogen. Nach
zwei Tagen flammten die Kämpfe wieder auf. Die Russen durchbrachen mit 15
Panzern und ca. 200 Infanteristen die Verteidigungslinie des Pz.Gr.Rgt.126 und
erreichten in äußerst schnellem Vorstoß den Bereitschaftsraum (Borbálapuszta)
der Panzergruppe Rebentisch. [7] Hier gingen die Grenadiere des Pz.Gr.Rgt.126
wieder zur Abwehr über und verteidigten mit der Panzergruppe die Ortschaft so
erfolgreich, dass sie am Abend wieder in ihre alten Stellungen (etwa die Linie
Straße Sárkeresztes - Borbálamajor) zurückkehren konnten. Major Rebentisch
wurde am Gefechtstand in Borbálapuszta schwer verwundet. Vier
Tage später, am 18. Januar, nahm das Pz.Jg.Rgt 128 mit einer Kompanie des
Pz.Pi.Bat.51 unter der Führung von Major Tiedemann das Gehöft Gyulamajor und rückte
in südlicher Richtung bis zur Höhe 166 vor.[8] Am
22 Januar, einen Tag nachdem die 1.Pz. Div. mit der ungarischen SS - Kampfgruppe
Ney in Székesfehérvár eingedrungen war und dieses genommen hatte, rückten
auch die Panzergrenadiere der 23.Pz.Div. nördlich der Stadt nach. Zwischen den
Höhen 153 und 166 griffen die Die
Kämpfe verlagerten sich am 24. Januar auf
den Raum nördlich und nordostwärts von Zámoly, wo die 4. Kav.Brig. mit der
ung.2. Pz.Div. gemeinsam die wichtige Straßenkreuzung nördlich der Ortschaft
nahmen und bis zum westlichen Rand von Miklósmajor vorrückten. Um
den Kampf der 4. Kav.Brig zu unterstützen, der am 26.Januar 1945 zwischen Zámoly
und Gyulamajor Richtung Talliánmajor stattfand, griff die Kampfgruppe
Kujacinski (die aus 6 Panzern des Pz.Rgt. 23 und aus 3 Jagdpanzern der
Pz.Jg.Abteilung 128 bestand) aus dem nördlichen Teil von Gyulamajor in nach
Nordosten an.[11] Da die Kavallerie mit ihrem Vorstoß nicht vorankam, blieben
auch die Panzer 1 km westlich von Talliánmajor in russischen Pak-Feuer stecken.
Am Nachmittag. kehrte die Kampfgruppe zum
Gehöft zurück. Am
27. Januar wurde die 23. Pz.Div. aus dem Abschnitt herausgelöst. Gleichzeitig
wurde die Korpsgruppe Breith aufgelöst, und das IV.SS Pz.Korps übernahm ihren
südlichen Abschnitt. Der nördliche Abschnitt wurde unter dem I.Kav.Korps und
dem ungarischen VIII.Korps aufgeteilt. Beide Korps wurden zur Korpsgruppe
Harteneck. Die neue Trennungslinie zwischen der Korpsgruppe und der
IV.SS.Pz.Korps verlief südlich
von Súr - über die Straßenkreuzung 3km südlich Mór - weiter über
die Höhe 485 - südlich Gánt – bis südlich Vértesacsa.[12] Am
nächsten Tag übernahm die Divisionsgruppe Holste die Stellungen der 23.Pz.Div.
(die Div.Gruppe bestand aus den Einheiten der 4.Kav.Brig. und der
2.ung.Pz.Div.). Schon am selben Tag versuchten die russische Truppen in Rgt. Stärke,
nördlich und südostwärts Zámoly die deutsch-ungarischen Linien zu
durchbrechen. . Am
31.Januar in der Mittagsstunde übernahmen das Gr.Rgt.871 und die 4.Batterie des
Art.Rgt.356 der 356.Inf.Div. die nördlich
von Székesfehérvár ausgebauten Linien der II.Abt. des Kav.Rgt.41[13] Am frühen Nachmittag gingen westlich von Pátka ca. 40
Panzer des russischen 1. Gardekorps
mit der 223.Schützendiv. zusammen in südwestlicher Richtung vor und
durchbrachen auf einer Breite von 6km und in einer Tiefe von 4km die
Abwehrstellungen der 356.Inf.Div., die ohne Ostfronterfahrung von der
italienischen Front frisch herangeführt
worden war. [14] Das
in Székesfehérvár als Reserve bereitstehende Kav.Rgt.41 versuchte die Lage zu
stabilisieren, indem die Kavalleristen einen Gegenangriff aus der
Komitatshauptstadt heraus in nordwestliche Richtung führten. Im Gehöft
Gyulamajor haben erbitterte Kämpfe begonnen. Das
hier in Abwehrstellung befindliche V.
Btl. des mot.Schützenrgt.3 der 2.ung.Pz.Div. musste seine Stellung vor der
russischen 3.Gd.mot.Brig. räumen. Die russische Angriffspitze konnte noch ca.
1,5km in westliche Richtung vorrücken, als die
Pz.A.A. 70 der
4.Kav.Brig. mit 9 „Königstigern” der schw.Pz.Abt. „Feldherrnhalle” aus
Sárkeresztes Gyulamajor angriff. Mangels Infanterieunterstützung konnten die
Panzer das Gehöft nicht halten und kehrten in der Nacht nach Sárkeresztes zurück.[15]
Am
1 Februar fiel Zámoly endgültig in russische Hand, und die vorrückenden
Panzer waren schon gefährlich nahe an Magyaralmás, als die II.Abt. der
4.Kav.Brig.mit Unterstützung von schweren Panzern das Gehöft Gyulamajor erneut
in ihren Besitz nahm. Die
in Székesfehérvár eingetroffenen Teile des Pz.Gr. Regiments „Eicke” der
3.SS Pz.Div. mussten wegen fehlender Panzerunterstützung im östlichen und
nordostwärtigen Teil der Stadt zur Abwehr übergehen. Die zur Unterstützung
der deutschen Gegenangriffe in die Stadt kommandierte Schw.Pz.Abteilung 509 kam
im letzten Augenblick, um den russischen Ansturm zum Stehen zu bringen. Am
nächsten Tag waren die russischen Panzerrudel zwischen Zámoly und Székesfehérvár
beinahe auf dem gesamten Frontabschnitt in
die deutsch-ungarischen Stellungen eingedrungen, und die in Gyulamajor stehende Pz.A.A.70 der 4.Kav.Brig. wurde
nach Westen Richtung Sárkeresztes und Borbálapuszta zurückgedrängt. Am
3. Februar begann der deutsche Gegenangriff. Vom nordwestlichen Stadtrand aus
(auf der linken (westlichen) Seite der Straße Stuhlweißenburg - Zámoly) kämpften
sich die Einheiten der 3.SS.Pz.Div. (genauer das Pz.Gr.Reg. „Eicke”) und das
I.Btl. des Pz.Rgt.24 Richtung Sárkeresztes vor. Nach kurzer Zeit drehten die
Panzer und die Pz.Grenadiere nach Osten ab, wo der Vorstoß im starken
russischen Panzerabwehrfeuer steckenblieb.[16] Links von der Div.
”Totenkopf” (in Raum von Sárkeresztes) griff die 1.Pz.Div. Richtung die
Straße Székesfehérvár - Zámoly an. Die Kampfgruppe Bradel (Pz.Gr.Rgt.113
mit dem I.Bat. des Pz.Rgt.1 zusammen) [17] bezog auf dem rechten Flügel
Stellung, und das Pz.Rgt.1 mit den Panzern der Div. ”Feldhernhalle” nahm in
der Mitte Aufstellung. Weiter nördlich, auf dem linken Flügel, rückten die
Teile der 4.Kav.Brig. in nach Nordosten vor. Die Kampfgruppe Bradel näherte
sich von Süden der Ortschaft Gyulamajor. An der Höhe 177(auf der östlichen
Seite der Straße Stuhlweißenburg - Zámoly) haben die Pioniere des
Pz.Pi.Rgt.37 mit der Kampfgruppe Stellung bezogen und sich auf die Abwehr
vorbereitet. Gyulamajor wurde an diesem Tag von den Königstiger-Panzern der
Div.”Feldherrnhalle” eingenommen. In
der Morgendämmerung des 4.Februar versuchte die 1.Pz.Div. ostwärts vom Gehöft
Gyulamajor die russischen Abwehrstellungen zu durchbrechen. Da die Rote Armee
ebenso Gegenangriffe unternahm, misslang der deutsche Vorstoß beinahe. Erst
nach dem Einsatz der „Königstiger” der Div.”Feldherrnhalle”
durchbrachen die Einheiten an einigen Stellen die russische Linie. An dem Tag
vernichteten die „Königstiger” 8 russische Panzer [18], aber der große
Durchbruch kam nicht zustande, und die Straße nördlich von Gyulamajor blieb
weiterhin in russischer Hand. Am
5.Februar übernahm die 356.Inf.Div. den Frontabschnitt der 1.Pz.Div. Während
des Herauslösens brachen die Russen in Rgt. Stärke in Gyulamajor ein und verdrängten
die deutschen Infanteristen endgültig aus der Ortschaft. Die vorderste Linie
(der deutschen Einheiten) verlief ca. 800m westlich von Gyulamajor. Am nächsten
Tag übernahm die 3.SS Pz.Div. die Linie Nordrand Székesfehérvár bis zur Höhe
166.[19] Die folgenden Tage blieben in diesem Abschnitt ruhig. Die Rotarmisten
gruppierten ihre Einheiten um, und die Deutschen bauten ihre Stellungen aus.
Erst am 18. Februar gab es wieder Kämpfe nördlich von Stuhlweißenburg. Die
russischen Kräfte (in Regimentsstärke) stießen aus dem Gehöft Máriamajor in
südwestlicher Richtung vor und durchbrachen die Stellungen des Pz.Gr.Rgt.
„Totenkopf”. Der Erfolg der Angreifer war von kurzer Dauer, denn schon am
selben Tag konnten die Pz.Grenadiere ihre alte Stellungen wieder erobern.
Die nächsten 3 Tage verliefen wieder relativ ruhig. Außer gegenseitigem Störungsfeuer
konnten nur die russischen Scharfschützen ihr Glück versuchen. Die enorm hohen
Verluste der 3.SS Pz.Div.
„Totenkopf” wurden durch Zuführung von Soldaten der Luftwaffe und Marine
notdürftig aufgefüllt [20]. Zwei
Tage später, am 21. Februar, übernahm die 3.SS Pz.Div.”Totenkopf” von der
Korpsgruppe Holste deren HKL. Die ung. 2. Pz.Div. mit dem Btl. ”Holzer”
(bestehend aus der ung.20.Inf.Div. und einem Btl. der 356.Inf.Div.) [21]
wurde der „Totenkopf” Div. unterstellt. Am nächsten Tag verlegte die
Divisionsgruppe „Totenkopf” ihre Einheiten südlich des Vértes-Gebirges.
Südlich von Zámoly verteidigte jetzt die 5.SS Pz.Div.”Wiking” die Straße
Stuhlweißenburg - Zámoly Bis
zum 1.März führten die Russen andauernd Aufklärungsvorstöße um Zámoly. An
diesem Tag musste die Divisionsgruppe „Totenkopf” ihren Frontabschnitt
weiter nach Süden strecken. Die neue Trennungslinie zwischen „Wiking” und
„Totenkopf” verlief an der Höhe
166 neben der Straße Stuhlweißenburg – Zámoly.[22] Nördlich davon (bis zum
östlichen Rand von Magyaralmás)
stand das III.Btl. des SS Pz.Rgt. „Totenkopf”. Südlich der Höhe (bis zum
Stadtrand Stuhlweißenburg) nahm das I.Btl. des SS Pz.Rgt. „Totenkopf” unter
Führung der 5.SS.Pz.Div. ”Wiking” Stellung. Um einem
möglichen starken russischen Angriff standzuhalten, wurden alle Gehöfte
und größere Ortschaften zur Rundumverteidigung ausgebaut. Am 14. März wurde die russische Absicht einer sehr baldigen
Offensive im Abschnitt der Divisionsgruppe immer offensichtlicher. Der Div.
Kommandeur SS Brig. Führer Becker erkannte den Ernst der Lage und löste das
seit 2 Wochen in dem Abschnitt kämpfende Regiment „Totenkopf” durch das
Rgt. „Eicke” ab. Das abgelöste Regiment wurde nach Bodajk und Magyaralmás
verlegt.[23] Am
16 März 1945 begann die russische „Wiener Offensive”. Der Schwerpunkt des
Angriffes lag südlich von Zámoly, wo die russische Artillerie eine flächendeckenden
Schlag auf die deutsch-ungarische Stellungen legte. Um 12 Uhr 38 begann das
Inferno; aus über 2000 Rohren verschiedener Kaliber hagelten Granaten und
Raketen auf die Abwehrstellungen nördlich Stuhlweißenburg, Sárkeresztes, Borbálapuszta
und Söréd. Nach einer Stunde Artillerievorbereitung griffen die russische
Infanteristen (die 4. und 9. Gd. Armee ohne größere Panzerunterstützung) im
Abschnitt Gánt - westlich
Gyulamajor) an. Die Auffangstellungen der Div. Totenkopf befanden sich direkt
hinter dieser Linie. Die deutschen Soldaten wehrten zunächst unter sehr hohen
eigenen Verlusten die Angriffswellen ab. Südlich
von Gyulamajor (Höhe 166) durchbrachen die Angreifer die Stellungen des III.
Btl. des SS Pz.Gr.Reg. 6 „Eicke”. SS-Obersturmbannführer Franz Kleffner,
der Reg. Kommandeur fiel unter den Ersten, als sein Panzer einen Volltreffer
bekam. [24]. Westlich
von Gyulamajor brachen die russischen Truppen in Borbálapuszta ein, eroberten
das Gehöft Margitmajor und strömten Richtung der Weingärten (nordwestlich Sárkeresztes)
vor, wo die Pak-Stellungen der 8.Komp. des Pz.Gr.Reg.”Eicke” standen. Ostwärts
Magyaralmás kämpfte erbittert das I.Btl. des SS Pz.Gr.Rgt.5 „Totenkopf”,
und auf den südlichen Anhöhen versuchte dessen 12. Schwere Kompanie den
russischen Vorstoß aufzuhalten. Vor Söréd ging die Div.Begl.Kompanie mit ca.
200 Mann in Stellung, und Csökakö wurde durch die Kradmelder Komp. verteidigt.
Die Kämpfe waren blutig und aussichtslos. Sárkeresztes fiel am nächsten Tag,
aber die Kämpfe um Stuhlweißenburg dauerten bis zum 22.März 1945 an.
"Valentine"Panzer südlich von Zámoly- Sommer 1945
Quellenverzeichnis und die Erläuterung der Markierungen
ArchivmaterialBundesarchiv-Militärarchiv,
Freiburg in Breisgau: Karte RH-19
Kriegstagebuch der Heeresgruppe Süd (KTB.HGr.Süd) Mikrofiches RH-2
(Karten- Ost).
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Soldaten, Kämpfer, Kameraden. Marsch und Kämpfe der SS-Totenkopfdivision.
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Erläuterungen:
1.
Rebentisch,
S.469
2.
Geschichte
der 3. Panzer-Division,
S.455 3.
KTB
HGr. Süd
RH19V 45 / 110 Fiche 3 4.
KTB
HGr. Süd
RH19V 45 / 125 és 133 Fiche
3 5.
Rebentisch,
S.470
6.
Rebentisch,
S.471
7.
Rebentisch,
S.472
8.
Rebentisch,
S.473,
Számvéber: Konrad 3.Seite146 9.
Rebentisch,
S.474.
oldal, Számvéber: Konrad
3.Seite 208 10.
KTB
HGr. Süd
RH19V 46 / 101 Fiche 3 11.
Rebentisch,
S.476, Számvéber: Konrad 3. Seite 261 12.
KTB
HGr. Süd
RH19V 46 / 172 Fiche 4 13.
Vopersal,
S.642,
Számvéber: Konrad 3. Seite 332 14.
KTB
HGr. Süd
RH19V 46 / 232 Fiche 5 15.
Számvéber:
Nehézpáncélosok Seite105 16.
Vopersal,
S.654-655,
Kovács -Számvéber : A Waffen-SS Magyarországon
Seite 169-170 17.
Stoves,
1. Panzer-Division S.738 18.
Számvéber:
Konrad 3. Seite 370 19.
Vopersal,
S.664
20.
Vopersal,
S.678
21.
Vopersal,
S.679,
Kovács -Számvéber : A Waffen-SS Magyarországon
S.175 22.
Vopersal,
S.688
23.
Vopersal,
S.709,
Kovács -Számvéber : A Waffen-SS Magyarországon
S.177 24.
Vopersal,
S.717
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